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Und schon wieder war das Fröhlich-Kautz WOMO unterwegs

Es war auch dieses Mal so wie beim ersten Losfahren. Wir nahmen uns einfach das erste Ziel vor und wollten dort ein neues Ziel festlegen. So macht es richtig Spass, weil es keinen Zwang gibt, irgend ein bestimmtes Ziel unbedingt noch anfahren zu müssen. Wir nehmen wirklich nur in Ausnahmefällen die Autobahnen um die Gegend anzuschauen und um unplanmässig einen Halt einschalten zu können. Ein weiterer Grund ist, weil Brigitte, sobald einigermassen anständiges Wetter herrscht, hinter dem WOMO herfahren möchte. Und so war es dann auch in der ersten Woche vom 20. - 25. Juli wo wir ca. 900 Kilometer gefahren sind. Wir sind über den Kerenzer Berg nach Davos gefahren wo wir auf dem Campingplatz beim Rienerhorn übernachteten. In der Nacht war es empfindlich kalt, so dass wir die Heizung eingeschaltet haben. Für das hat man ja so eine eingebaut oder?

Nun wollten wir aber an die Wärme und wählten die Richtung Flüelapass nach Zernez und dann über den Ofenpass nach Meran. Zum Glück haben wir eine Klimaanlage im WOMO denn sonst wäre ich wie ein Glace verlaufen. So extrem von 10 Grad auf 35 Grad Hitze. Aber trotzdem haben wir die Stadt angeschaut. Es war Abendverkauf und überall war etwas los, Musikanten, Gaukler und vieles mehr.

Am nächsten Morgen wollten wir wieder in die kühleren Regionen fahren und wählten die Strasse nach Sölden die über das Timmelsjoch führte. War das ein Erlebnis, die Höhenkurven wollten nicht mehr aufhören, 2200 Höhenmeter haben wir überwunden. Wir fuhren auf so schmalen Strassen, dass man kein Auto kreuzen konnte, und wenn eines kam, musst eines bis zu einer breiteren Stelle rückwärts  fahren. Auf dem Pass, 2509 Meter über Meer, war es mit kurzen Hosen wieder sehr kühl aber für mich angenehmer als die Hitze in Meran. Nun ging es wieder steil bergab bis nach Sölden wo ein Stierkampf auf mich wartete. (Foto) Hier kannten wir uns aus, weil wir schon 3 Mal zum Skilaufen hier waren. Der Campingplatz war toll eingerichtet und sauber gepflegt.

Am nächsten Tag rollten wir Richtung Arlberg und dann über den Flexenpass nach Lech, einem wirklich schmucken Dorf. Danach ging es weiter über den Hochtannbergpass nach Au zum nächsten Camping.

Hier erlebten wir ein richtiges Donnerwetter mit beängstigenden Sturmwinden und Gewitter. Wir wurden ein wenig durchgeschüttelt, haben aber alles ohne Schaden überstanden.

Am Morgen strahlte die Sonne wieder als wenn nichts gewesen währe und so ging es weiter über die Käsestrasse über die Fontanella ins Grosse Walsertal nach Feldkirch und weiter nach Appenzell wo wir einen längeren halt einschalteten bevor wir wieder weiter über die Wasserfluh nach Bütschwil ins Toggenburg kurvten. Als ob wir nicht schon genug Pässe gefahren hätten, mussten wir noch einen draufgeben. Damit der 10. Pass auch noch bewältigt werden konnte, nahmen wir noch schnell die Hulftegg unter die Räder und dunkelten über das Tösstal via Fehraltorf, Effretikon nach Hause.

Ca. 900 Kilometer gefahren und ca. 14'000 Höhenmeter (hoch und runter) überwunden.

  

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WOMO-Ferien Südtirol/Tirol 2009